24. Mai 2008 Walk of Fame und Abreise
Der schönste Tag eines jeden Urlaubs bricht an, der Abreisetag. Es Gallert mal wieder. CA will uns wohl loswerden, oder ist es so traurig, weil wir wieder fahren, dass es Rotz und Wasser seit 3 Tagen heult? Wegen der Abgabe des WoMo’s müssen wir uns früh auf die Socken machen, und so sind wir bereits um 7Uhr30 zum letzten Mal mit dem Langen on the road again. Zuerst fahren wir aber nach AVIS in Whittier. Leider ist diese Avisstation inzwischen nur noch von Mo-Fr geöffnet. Wir holen unseren vorreservierten Amischlitten ab, an Stelle von Klasse A bekommen wir F, auch nicht schlecht. Warum ich mir immer am letzten Tag auch ein Auto miete? Was soll ich bis zum Transfer, der bei der WoMo Buchung inkl. ist, den ganzen Tag erst beim Vermieter und dann am Flughafen vertrödeln. Wäre ja grausam.
Wir sind die Ersten und werden gleich durchgewunken zur Tankstelle. El Monte hält immer den Rüssel rein, zum Test ob der Tank voll ist. Die nächste Tanke ist direkt vor der Tür, 1-2 Meilen südl. ist aber eine von Valero, die ist billiger. Die zweite Frage gilt immer den Black- und Greywater Tanks. Empty? Nöö, wegen des Wetters am 22ten konnten wir keinen Campground anfahren. Oh yes, that’s ok. Wunderbar $50 gespart. Ein kurzer Blick aufs Dach und die Frontscheibe, alles ok. Do you had problems? Und ich erzähl im das mit dem kaputten Fuel Sensor.
Frau hat inzwischen unsere beiden Koffer umgeladen und um 10Uhr parken wir bereits am Hollywood Boulevard, das nennt sich Blitzabgabe. Das Wetter hat sich besonnen und überlegt, das es was für seine Gäste machen muss, die Sonne kommt durch und der Wolkenschieber kommt zum Einsatz.
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Zwischen der Gower St. Im Osten bis zur La Brea Ave im Westen erstreckt sich beiderseits des Hollywood Blvd der Walk of Fame. 2402 Sterne sind in den Bürgersteig eingelassen, zu Ehren von Größen der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Die Sterne werden in 5 Kategorien vergeben, nämlich Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater.
Zwecks Face Liftung der Filmmetropole kam die Handelskammer 1958 auf die Idee diesen Walk einzurichten und ließ 2500 leere Sterne einsetzen. Innerhalb weniger Jahre wurden die ersten 1600 Sterne vergeben. Wer die Aufnahmebedingungen erfüllt kann sich mit Foto und Lebenslauf und Zahlung einer Bewerbungsgebühr in Höhe von $25000 für die jährlich 20-24 zu vergebenen Sternchen bewerben. Eine Lottery an der ich sicherlich nie teilnehmen werde.
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Dumm gelaufen, 2009 versammelten sich irrtümlich die Trauernden von Michael Jackson am Stern des gleichnamigen Radiomoderators, weil der richtige wegen einer Premiere im Grauman’s Chinese Theatre mit einem roten Teppich zugedeckt war. Wir wunderten uns als wir abends an seinem Todestag dort vorbei rollten. Drei Wochen später war das Gedränge immer noch groß, was machen die bloß mit dem ganzen Zeug, was dort abgeladen wird?
Die Signaturen, Hand und Fußabdrücke in den Betonplatten von zumeist Schauspielern, die sich seit 1927 vor dem Chinese Theatre verewigen konnten, stehen in keinem direkten Zusammenhang mit dem Walk of Fame, abgesehen von seiner räumlichen Nähe.
Ob nun die Sternchen, die dort 2009 versammelt waren, den Hype um Jackson nur ausnützten, oder es auch zu einer Institution wird, wird sich zeigen.
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Für uns wird es Zeit zum Flughafen zu kommen, aber erst kommt noch die Henkersmahlzeit in einem Denny’s mit meinem Shrimps Skilett, soviel Zeit muss sein.
Das Einchecken am Flughafen ist unproblematisch, die Koffer werden von LH selber zum Scanner gebracht, der nach wie vor in der Halle des International Buildings steht. Nach einem ok gehen wir durch die Sicherheitskontrolle, was keine 10 Minuten dauert, ist halt nicht Deutschland. Hier werden entsprechend der Massen entsprechend viele Kontrollen geöffnet, obwohl 2003 hier auch das Chaos tobte.
Wir haben noch viel zuviel Zeit übrig, mit einer so schnellen Abwicklung hatte wir nicht gerechnet. Um 19Uhr heben wir pünktlich ab und landen ebenso pünktlich in FRA. Dort heißt es wieder 3 Stunden warten bis der Anschlussflieger nach PAD abfliegt. Auf dem Rückweg nach Hause wird dann noch mein Gasauto abgeholt, der Schlüssel lag an vereinbarter Stelle. Nun macht Gasgeben endlich wieder Spaß.
Das war’s, morgen hat uns der Alltag wieder.
Gefahrene Meilen ca. 3489 macht 5610 Kilometer
Ich bedanke mich bei allen meinen virtuellen Mitreisenden, die sich durch diese Orgie an Bildern geqäult haben, aber auch durch meine Rechtschreibverdehungen.